| Buch
und Regie: Eva
Löhr
Video; 2000; 44 Min. [Standbilder]
Produktion: Waidak
Video e.V.
in Kooperation mit dem Kulturnetzwerk Neukölln e.V.
Finanziert durch:
Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin / Bundesverwaltungsamt
Rußlanddeutsche
- diese „Bezeichnung" allein drückt schon den Zwiespalt
aus...
Am Anfang steht die Frage: „Was ist Heimat?" - und die unauflöslich
scheinende Crux der Zugehörigkeit: In Russland waren sie Deutsche.
In Deutschland sind sie Russen.
In diesem Film kommen drei Generationen Rußlanddeutscher zu Wort
- und miteinander ins Gespräch.
Sie sind angekommen, jenseits der alten Heimat, hier in Deutschland, dass
(noch nicht?) die Heimat sein kann. Alte, berufstätige und jugendliche
Rußlanddeutsche erzählen von ihren Bemühungen, Hoffnungen
und Enttäuschungen bei den Versuchen in der neuen Heimat heimisch
zu werden.
Sie sprechen über Rußland und Deutschland über Heimat
und Fremdsein, ihre Wünsche, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Hör- und sichbar werden die Menschen, ihre Geschichte und Geschichten:
„Wir haben ein ganzes Leben lang hart gearbeitet und sind immer
noch arm. Jetzt am Ende müssen wir nochmal ganz von vorne anfangen.",
so ein rußlanddeutsches Ehepaar, dass seine alten russischen Auszeichnungen
wie Erinnerungen aus einem anderen, abgeschlossenen Leben vorzeigt. Sie
kommen ins Gespräch mit Kindern und Jugendlichen, denen die Ankunft
und Integration im „Westen" wesentlich leichter zu fallen scheint
- ohne dass sie das Interesse an ihren Wurzeln verloren haben.
Das ergänzende Projekt zu diesem Thema ist „Meine
russische Schule".
Die Videos sowie die dazugehörige Broschüre Heimatgedanken
sind über unseren Vertrieb
erhältlich.
Beide Videos wurden auf dem Videofestival „12. Regionale Schülerfilmschau
Berlin" aufgeführt und prämiert.
Lesen Sie ausgesuchtes Pressematerial
zu dieser Produktion.
Das Projekt wurde gefördert von:
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