| Von Gewalt halt ich nicht viel - nur mit Gewalt erreichst Du 'ne Menge |
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Regie und Buch: Gabriele
Mauch und Karin
Redlich Die Filmemacherinnen wollten etwas über die Hintergründe der rechten Einstellungen, den Alltag der Jugendlichen, ihre Weltbilder und ihr Verhalten gegenüber Ausländern erfahren. Ein halbes Jahr lang begleiteten sie fünf Jugendliche einer Clique mit der Kamera- Jugendliche die nicht organisiert sind, sondern nur dabei sein wollen. "Bei uns sind es überwiegend Rechtsradikale, aber wenn ich mich jetzt zum Beispiel nehmen würde, manchmal frage ich mich, was ich überhaupt davon habe, wenn ich rechtsradikal bin...", so die 14-jährige Doreen. Die Jugendlichen äußern sich offen vor der Kamera, mir verfestigten Einstellungen hat dies jedoch nichts zu tun. Sie wirken jung und orientierungslos, ihre Vorurteile sind stereotyp und voller Widersprüche. "Die Rechten passen auf, daß alles sauber ist. Die Penner dagegen sind alle links und dreckig." Aus Frust vertreiben sie sich die Zeit mit "Fidschis klatschen" - so nennen sie es, wenn sie vietnamesische Straßenhändler überfallen und verprügelen. Freddy ist der einzige in der Clique, der Kontakte zur organisierten rechtsradikalen Szene hat. Als er in die Gruppe kommt, wird er bewundert. "Von dem konnten wir noch was lernen." Drei
Monate später ist die Gruppe zersplittert. Die Mädchen bedauern
es, die Jungs haben sich einer Gruppe Skinheads angeschlossen. |